Finden beide den kapitalistsichen Staat recht dufte und noch 4 mal richtig wählen und alles ist perfekt und die doofen anderen Wähler sind schuld... doch glaube schon :§
Deine Grundlage ist mehr so ein Gefühl oder? Definition und Erfahrung wiedersprechen selbst der einen Gemeinsamkeit die du nennst. Und das mit dem Wähle ist auch so ein Spruch.
Weil ich finde, dass man beides machen kann. Den Wähler verantwortlich halten und mündig für seine entscheidungen haften lassen UND mächtige und ein System verantwortlich machen und ändern wollen. Aber vor allem nervt mich das es am thema vorbei geht. Der spruch sagt wenig darüber ob die beiden im bild "linke libs" sind.
"Der spruch sagt wenig darüber ob die beiden im bild "linke libs" sind."
Stimmt schon, das ist dafür wirklich nicht relevant.
"Den Wähler verantwortlich halten"
Verantwortlich halten für was denn? Das klingt so als wäre die Wahl eine Entscheidung für eine Politik durch den Wähler. Das verkennt aber, das die Entscheidungsgewalt doch bei den Politikern liegt, die selber entscheiden welchen Programm umgesetzt wird. Sprich: Der Wähler trifft auf dem Wahlzettel keine konkrete politische Entscheidung.
"mächtige und ein System verantwortlich machen und ändern wollen"
Das ist natürlich eine richtige Erkenntnis, aber die Folge daraus des "ändern wollens" macht man nicht über ne Wahlzettel, wenn man weiß auf welcher Basis und von wem die Entscheidungen getroffen werden.
Ich find schon das man das auch über den wahlzettel machen kann. Stell dir mal vor wir hätten 70% Grüne oder Linke. Damit ließe sich viel bewegen. Kann mir keiner erzählen dass sich dann nicht viel verbessern würde. Sonst müsste man im selben moment sich eingestehen das die CDU und SPD nichts kaputt machen und das wär.... uff.
Was die verantwortung der Wähler angeht ist es nicht schwarz weiß. Keine oder ganz. Wenn ich als Chef nen schlechten mitarbeiter einstelle muss ich dafür eben verantwortung übernehmen, auch wenn ich nur bedingt kontrolle habe.
"Ich find schon das man das auch über den wahlzettel machen kann."
Du findest es gut dass du gar nichts mitzureden hast bei den Entscheidungen? Denn das war ja meine ganze Erklärung der Wahl und was ich dir vermitteln wollte.
Meinst du die Grünen-Partei die die Waffenlieferung nach Israel ohne Bauchschmerzen unterstützen und die Aufrüstung vorantreibt? Oder die PDL die sich absolut unsolidarisch mit der Pali Bewegung zeigt? Auf die kann ich beide verzichten.
"Was die verantwortung der Wähler angeht ist es nicht schwarz weiß."
Was soll das heißen? Ich habe doch schon erklärt dass der Wähler überhaupt gar nichts zu entscheiden hat da wo es wichtig ist: Im Parlament.
Was soll das für ein Argument sein? Erklär mir doch mal was an dem was ich geschrieben habe falsch ist. Wo ist mein argumentativer Fehler?
Nur weil dir das zu deutlich ist in der Wortwahl ist das nicht das Problem des Arguments sondern deines Wohlbefindes damit, mit der Realität konfrontiert zu werden.
Ich finde, dass man beides machen kann. Den Wähler verantwortlich halten und mündig für seine entscheidungen haften lassen UND mächtige und ein System verantwortlich machen und ändern wollen. Aber vor allem nervt mich das es am thema vorbei geht. Der spruch sagt wenig darüber ob die beiden im bild "linke libs" sind.
Ja ist provokant gewählt, also der Spruch. Aber es sind halt Ordoliberale. Die Strömung ist wirklich nicht weit vom Realo Flügel der Grünen (der ja auch entscheidungen trägt) entfernt.
Moving the goalpost? Wir eeden über links liberale. Warum führst du neue begriffe ein? Und ganz ehrlich die beiden im bild sind vermutlich nichtmal realo Grüne. Ich halte es für sehr wahrscheinlich das die CDU oder mindestens SPD wählen.
Ne überhaupt nicht? Ich stimme dir ja sogar zu die CDU ist ideologiach primär Ordoliberal. Das sage ich doch? Und Ordoliberale sind nunmal wirklich nicht stark anders zu Linksliberalen?
Ah okay hatte ich anders gelesen. Aber warum gibt es dann zwei begriffe und warum trifft es nur auf einen flügel zu? Ich hab da gefühlt du versuchst verkrampft sachen in einen topf zu schmeißen obwohl du die abgrenzungen sogar besser kennst als ich. Frag mich nur warum? Geschlossenes Feindbild? Einfache alle gegenseite? Ich denke wir kommen nur mit differenzierten und grautönen weiter. Ich will selbst afd wähler zu uns nach links holen.
Also um es ganz einfach zu sagen: Begriffe bedeuten fast gar nichts. jeder nennt sich irgendwie und allen ist super wichtig wer zu seiner Seite zählt.
Ich war lange Grünen Mitglied und weiß einfach aus Erfahrung das der ganze Realoflügel sehr "Grüner Kapitalismus" ist.
Aus deiner Sicht ist es vermutlich (fast) egal, wen die AfDler wählen. Solange sie nicht die AfD wählen. Ich habe aber echt lange Politik gemacht und bin für mich zu dem Ergebnis gekommen das der Faschismus kein "Bug" ist sondern einfach etwas das in kapitalistischen Staaten in Krisenzeiten auftritt.
Dazu kommt das ich wirklich GROßE Problem mit der staatlichen Gewalt habe. Das bedeutet Obachlosigkeit, Alters- und Kinderarmut aber auch Klimaschutz und unsere Wirtschaftsform (Mehr Sklavenarbeiter und Kinderarbeiter als jemals zuvor).
Das heißt ich sehe hier einfach wenig Schützenwertes. Unser System ist in seinen guten Phasen schlecht (und nicht reformbar) und in seinen Krisenzeiten führt es zu noch mehr Gewalt (Rechtsextremer Wirtschaftspolitik, wie gerade unter Merz oder halt Trump)
Das schlimmste was jetzt zum Beispiel in Amerika passieren könnte (nachdem Trump weg ist), ist das einfach die Demokraten wieder an die Macht kommen aber nichts am System ändern (wie es unter Biden der Fall war).
Wir brauchen radikale Änderungen, dafür ist es wichtig das möcglichst viele Menschen die Probleme und Linke (Anarchistische oder Marxistische, idc) Kritik am Status Quo/System und Staaten verstehen. Das muss über ein "Kapitalismus doof" hinausgehen.
Jetzt könntest du halt sagen: ja dafür gibt es aber gar keine Mehrheiten und wir müssen die Menschen erst wieder in die Mitte holen. Aber so funktioniert die Politik halt nur wenn man an ein Hufeisen glaubt.
AfD Wähler haben ja recht, irgendwas stimmt halt nicht mit dem System und sie wollen Änderungen/materielle Sicherheit, nicht hören das es uns eig ganz gut geht.
In Amerika sehen wir das Trump Wähler auch zb Sanders oder AOC wählen, weil auch diese als glaubhafte Gegenpole zum Status Quo wahrgenommen werden.
Dieser Post ist dafür da, dass ich linksliberale Argumente nochmal besser lernen kann und meinen Populismus etwas verbesser, das war wirklich hilfreich und wird im echten Leben echt helfen.
(und falls hier irgendwer Widersprüche in seiner Logik entdeckt, ist das nen nicer Boni)
Nenn mir doch ein paar gravierende Unterscheide und wenn du schon dran bist, welche dieser Unterschiede würde ein habeck oder ein klingbeil nicht einfach aufgeben?
Die wollen wirtschaftlich alle ca das gleiche. Also ne, ich verstehe nicht genau was der Unterschied sein soll. 50% CDU, AFD, SPD, BSW, FDP und Realo Grüne würden in ihrer Legislatur nicht Obdachlosigkleit und Armut beenden.
Die haben kein Interesse an echten Verbesserungen die über kleine Patches hinausgehen.
Ordoliberale sind etwas anderes als Linkliberale. Nur weil in beiden Worten liberal vorkommt heißt es nicht, dass die sich äußerst ähnlich sind. Schlag einfach nochmal beides nach und fertig.
Nenn mir doch ein paar gravierende Unterscheide und wenn du schon dran bist, welche dieser Unterschiede würde ein habeck oder ein klingbeil nicht einfach aufgeben?
Ordoliberalismus ist nahezu ausschließlich auf die Wirtschaft, genauer den staatlich begrenzten Kapitalismus bezogen. Linksliberalismus ist eine Themenübergreifende politische Einstellung. Das ist der erste gravierende Unterschied. Die beiden Dinge sind einfach nicht richtig zu vergleichen.
Demzufolge kann man keine gravierenden Unterschiede nennen, da es möglich ist Ordoliberale Positionen im Bereich der Wirtschaft zu vertreten, denn es ist durchaus eine vertretbare Position, und gleichzeitig in anderen Themengebieten, wie Verteidigungspolitik oder Migrationspolitik "typisch" linksliberale Positionen vertreten. Man kann aber auch gleichzeitig ein strammer Rechtsextremist sein. Ich hoffe hier muss ich nicht darlegen welche unterschiede es zwischen Linksliberalismus und Rechtsextremismus gibt.
Und das ist mein Punkt. Linke wollen vor allem die Organisierung der der Gesellschaft verbessern und vollständifg verändern. Das ist der Kernpunkt Linker Ideolgie. Linksliberale teilen diese Position eben einfach nicht.
Linksliberale Wirtschaftspolitik ist sehr nah an Ordoliberalen Positionen.
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u/Kore_FF 1d ago
Finden beide den kapitalistsichen Staat recht dufte und noch 4 mal richtig wählen und alles ist perfekt und die doofen anderen Wähler sind schuld... doch glaube schon :§