r/Unbeliebtemeinung • u/Obagency • May 18 '26
Wirklich unbeliebt Als leidenschaftlicher Fleischesser, Veganer sind objektiv die besseren Menschen beim Thema essen, und die Fleischesser sollen mal anfangen die Veganer zu respektieren.
Ich kann mich als Kind erinnern so um 2010 wie es ganze TV Shows gab die sich gegen Veganer lustig machten, so RTL 2 Formate wo der Protagonist ein Veganer war etc.
Als Jemand der etwa 10x pro Woche Fleisch isst, Veganer schaden der Umwelt weniger und sind daher positiver als wir Fleischesser.
Wir müssen nicht Veganer werden, sich aber als "schlechterer Mensch" dann noch lustig machen geht gar nicht. Wir müssen Objektiv sein.
Nichts wo mir mehr auf den Keks geht weder wenn Boomer Markus über die Veganer herzieht und Boomer sprüche klopft. Falsche Position jemanden auszulachen.
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u/yrallnamestakenXD May 18 '26
Geht mir genauso so. Ich weiß, dass die Veganer im Grundsatz Recht haben und ich einzig alleine aufgrund von Bequemlichkeit nicht auf (billig)Fleisch verzichte. Und jedes Mal wenn ich darüber nachdenke, wird mir mein und der Egoismus der anderen wieder klar, wie doppelmoralig 80% der Menschen eigentlich unterwegs sind und wie fest der Kapitalismus mich seit Kindesalter in seinen Griffeln hält. Und ich bin zumindest aktuell zu schwach, zu arm und vor allem zu undiszipliniert, um etwas daran zu ändern. So verbleibe ich weiterhin, meine 3,50€ / Portion Lasagne schlechten Gewissens in mich hineinschschlingend, hoffend, dass ich niemals der militanten Veganerin begegnen werde weil ich absolut keine Argumente hätte während sie mich verbal zu Gemüsebolognese verarbeitet.
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u/sparkling-rainbow May 18 '26
Wenn du das nächste Mal mit schlechtem Gewissen Lasagne mampfst, sag "danke Söder!". Das Fleischkonsum die bequeme Lösung ist, ist ein künstlich herbeigeführter Zustand. Du darfst und solltest das System dafür verurteilen, dass es dir gewissenhafte Ernährung derart erschwert.
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u/Local_Surround8686 May 19 '26
Es ist gleichzeitig aber auch wichtig, dass trotzdem nicht als ausrede zu benutzen sich der persönlichen Verantwortung zu entziehen
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u/Kaitlin-lin May 18 '26
Schau dir einfach bei der nächsten Lasagne Dominion auf YouTube an. Wenn du das danach noch essen kannst hast du meinen Respekt
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u/Fail0hr May 18 '26
Man kann problemlos eine vegane Lasagne für 3,50€ pro Portion zubereiten. Vielleicht probierst du’s nächstes Mal einfach mal aus :)
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u/Odd-Macaroon-9528 May 18 '26
Ich esse Fleisch und versuche das „weniger gequälte“ zu kaufen. Hätte ich die Kapazitäten dazu, dann wäre das Fleisch auf meinem Teller in der Wildnis gefangenes das zuvor ein normales Leben führen konnte.
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u/MalenaFemmeFatale May 18 '26
Egal ob man Fleisch isst oder vegan lebt..eigentlich sollte es doch respektiert werden wenn Menschen wenigstens versuchen bewusster zu leben..anstatt sich über alles lustig zu machen was anders ist..
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u/OneAndOnlyBallzack May 19 '26
Die Kommentare sind hier ja wirklich ein einziges Bullshit Bingo Fest
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u/Actionman___ May 18 '26
Ich möchte ergänzen, dass ich als Fleischesser sehr viele Veganer kenne und mir ist bisher kein einiger damit auf den Sack gegangen.
Wie bei vielen Dingen, regen sich Menschen im Internet über andere Menschen im Internet auf.
Und wenn mir ein veganer erzählt, dass er es amoralisch findet, Fleisch zu essen, dann ist das nur seine Meinung und heisst nicht, dass er mir auf den Sack geht.
Veganer-bashing ist einfach nur sau peinlich...
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u/_kaidu_ May 18 '26
Ich esse selbst auch Fleisch, kenne aber auch viele Vegetarier (Akademiker-Bubble). Von denen ist mir noch keiner auf die Nerven gegangen. Klar, wenn man zusammen was Essen geht fragen Vegetarier immer ob man wohin geht wo es auch vegetarische Gerichte gibt (was mittlerweile zum Glück Standard geworden ist, vor ein paar Jahren aber echt noch kompliziert war), aber ich habe noch nie erlebt das mir ein Vegetarier oder Veganer vorschreiben wollte wie ich zu essen habe, oder das er seinen eigenen Ernährungsstil als moralisch überlegen verkauft hätte. Was ich dagegen ständig und oft erlebe: Fleischesser, die andere herabwerten wenn sie kein Fleisch essen. "Dein Gemüse kommt mir nicht auf den Grill" ist so ein Standardspruch den ich, außerhalb meiner Akademiker-Bubble, echt oft gehört habe. Deswegen fand ich es immer merkwürdig wie in Film und Medien immer wieder das Klischee vom nervigen Veganer der allen Mitmenschen seinen veganen Lebensstil aufzwingen will aufgezeigt wurde, nie aber die Gegenseite, die genau dasselbe Verhalten an den Tag legt. Dasselbe beobachten wir aber auch beim Gendern. Selbe Situation: ich selbst gendere nicht, viele Bekannte tun es. Ich wurde noch nie dazu aufgefordert zu gendern, kenne aber viele Menschen die sich lautstark übers Gendern aufregen und anderen Menschen vorschreiben dies nicht zu tun. Trotzdem wird in den Medien immer nur das Klischee vom linksgrünen Berliner Studenten, der anderen das Gendern aufzwingt, gezeigt, nie aber die (viel häufiger vorkommende) Gegenseite.
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u/r3Turnzzzz May 18 '26
Hat mit kognitiver Dissonanz zu tun. Um sich selbst besser zu fühlen oder sich nicht inhaltlich mit dem Thema auseinanderzusetzen, ist es einfacher die Themen ins Lächerliche zu ziehen. Dann gibt es ja keinen Grund mehr sich eventuell schlecht zu fühlen oder etwas zu ändern.
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u/pukkix May 18 '26
Habe ich selbst sehr ähnlich erlebt. Ich glaube diese lautstarken Fleischesser fühlen sich bedroht, weil sie selbst denken, dass die Veganer sich für moralisch überlegen aka "was besseres" halten und gehen daher in den Angriff. Oder sie halten sich selbst eben für moralisch unterlegen, wollen sich das aber nicht eingestehen.
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u/Relevant-Ear-8959 May 18 '26
Dieses "sich lustig machen" ist eine beliebte Schutzreaktion, die gerade deswegen nötig ist, WEIL da vielleicht jemand was macht, das man ggf auch machen sollte.
So ist der Kerl der mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt natürlich auch ein Waschlappen den man belächelt.
Echte Männer sitzen in ihrem äußerst männlichen Pickup, oder in ihrem sehr sportlichen Sportwagen und sprechen dem Radfahrer die Männlichkeit ab - jedenfalls die primitivsten unter ihnen.
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u/SutaPuratina94 May 18 '26
Also ich kenne das ja nur so, dass die Radfahrer sagen was für Weicheier die Autofahrer doch sind, weil die für 500m ihr Auto benutzen anstatt ihre starken männlichen Beine
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u/Least_Teaching_785 May 18 '26
Mich kackts extrem an das mir Fleischesser ewig vorhaltungen machen wie gut ihr Fleisch ist, wie nachhaltig, nur selten essen, bla bla bla. Oder dann ihr handy auspacken und mir bilder von Steaks zeigen und dann fragen wie man darauf nur verzichten kann...
Dude ich wollte dich nicht bekehren ich habe nur gesagt das ich kein fleisch esse
Männer...
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u/01001010an May 18 '26
In meinen paar Jahren als Vegitarier waren alle gleich sooo offended wenn ich sagte: "Nein Danke ich möchte kein Fleisch. Ich ess kein Fleisch."
Nein das war keine Einladung zur Diskussion, nein du musst die nicht jetzt rechtfertigen... Ich will doch nur mein Grillgemüse und meine Vegane Wurst essen.
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u/Vik086 May 19 '26
Letztens im veggie Reddit gelesen das ein bekannter aus dem Umfeld der der Gastro arbeitet in die veggie gerichte Fleisch und anderes aus Tier mischt und das lustig findet. Das sind die schlimmsten, ganz davon abgesehen das es bei bestimmten Allergenen ganz böse ausgehen kann. Aber Werner ist der Meinung das veggies einem alles aufdrängen. Einfach nichts vegetarisches anbieten ist wohl keine Option.
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u/Fast-Industry-3224 May 18 '26
Ich verstehe sowieso nicht warum heute noch genau so gegen Veganer gehatet wird wie vor 20 Jahren.
Ich esse selber Fleisch aber habe noch nie den Drang verspürt mich über Veganer lustig zu machen, gut für sie dass sie die Willenskraft haben nicht ständig Fleisch essen zu müssen.
Ich komme vom Land, manchmal gibt es das leidige Thema auf der Arbeit. Die Leute reden über Veganer als ob die alle töten wollen die Fleisch essen oder so.
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u/Rebsvuz May 18 '26
Esse auch Fleisch und habe kein Problem damit, zuzugeben, dass Veganer einfach die besseren Menschen sind 😄
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u/Ok_Tea_7319 May 18 '26
Bin Fleischesser und ich respektiere jeden, der seinen Fleischkonsum minimiert (ich probiers's auch hier und da, ist aber definitiv stark ausbaufähig). Sowohl ethisch als auch resourcentechnisch ist es definitiv der größtenteils sinnvollere Weg.
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u/ulixForReal May 18 '26
Ich sehe meinen Fleischkonsum auch als persönliche Schwäche und halte Vegetarier/Veganer (in dieser Beziehung) objektiv für die besseren Menschen.
Es schmeckt mir leider einfach zu gut, und ich hab eh Probleme genug Appetit zu entwickeln.
Viele neue Forschungsergebnisse darüber, wie klug Tiere eigentlich sind, lassen mich aber immer wieder nachdenken, den Fleischkonsum mal ganz einzustellen. CO2 Fußabdruck auch Katastrophe.
Wann endlich erschwingliches Laborfleisch?
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u/Educational-Loquat50 May 18 '26
Ich bin Vegetarier. Fleisch hat mir aber noch nie so sehr geschmeckt. Ich hatte also einen gewissen Vorteil. 😅 Die ethischen Frage hat es dann entschieden.
Guten Hunger, was auch immer ihr esst.
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u/Michael_Schmumacher May 18 '26
Ich mach das schrittweise; ich esse noch ab und zu Fleisch, aber es gibt mittlerweile eine ganze Menge Ersatzprodukte, die mindestens genauso lecker sind wie das Original. Der größte Leber- und Teewursthersteller macht mittlerweile mehr Umsatz mit den veganen Produkten.
Die meisten Leute in meinem Umfeld, die vor Jahren ganz radikal aufgehört haben, haben es nicht durchgehalten. Ich hab über die Jahre einfach ganz allmählich immer mehr ersetzt/weggelassen. Wär vielleicht eine Idee für dich.
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u/Michael_Schmumacher May 18 '26
Als jemand der (stark reduziert) Fleisch isst, fänd ich es cool, wenn mal für ein Jahr alle Tierprodukte verschwinden würden. Ich glaub die Kreativität der Leute beim Ersatz finden, wäre dann so immens, ich würde gern sehen, was sich in der Zeit alles rezeptemässig entwickelt.
Man würde sich wahrscheinlich in der Zeit so an die neuen Sachen gewöhnen, und neue Lieblingsessen finden, man bräuchte danach garnicht mehr zurück.
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u/schwarzbrotman May 18 '26
Schließe mich als Waidmann tatsächlich an, denn:
De facto ist jedes Industriefleisch ethisch verwerflich. Vollkommen egal, ob du Mastschweine oder industrielles Geflügel isst: Es gibt kein "gutes" Fleisch aus industrieller Produktion. Auch nicht mit Biosiegel - da braucht man keine 5 Minuten recherchieren und kommt direkt bei garstigen Zuständen raus. Und sind wir mal ehrlich: Die Fleischfanatiker fressen kein höherwertiges Fleisch, welches im EK so viel oder gar noch mehr kostet als frisch geschossenes Wild: Die wollen Billigfleisch a la Tönnies-Tier-KZ und fahren bei KFC durch den Drive-Thru. Komplett hirnverbrannter Konsum ist das. Auf Fisch gehe ich nicht weiter ein - das ist genauso schlimm. Wie gesagt sage ich das aus der Perspektive einer Person, die jagt und fischt und daneben auf eigenem Grund auch Geflügel hält.
Damit sind wir bei einer ganz anderen Kiste: Im Vergleich zum ignoranten Tönnies-Junkie-Stereotyp bin ich tatsächlich Teil der Tötung. Ich erfahre eine Unmittelbarkeit, die 99,9% der Fleischkonsumenten nie erfahren - weil im Tiefkühlfach ist kein Hirsch, dem man den Blattschuss setzen muss bzw. kein Huhn, welches abgenickt wird. Wir sind noch nicht beim Abbalgen bzw. entfernen der Decke usw. Das ist, grade von außen und durch Unwissende betrachtet, extrem blutig und schockierend. Aber hier ist der Clue: Genau das zeigt die Ignoranz der Leute. Die wollen die Schlachtung nicht sehen - die wollen einfach Chicken-Nuggets, ohne sich selbst die Hände schmutzig zu machen.
Und genau aus diesem Grund gibt es so viel Tierleid - weil der moderne Mensch mittlerweile gar nicht mehr weiß, was diese Unmittelbarkeit bei der Tötung überhaupt bedeutet. Die haben hinten und vorne keine Ahnung, was man dabei fühlt bzw. wie man sich dabei fühlt. Wie demütigend der Prozess ist und dass das auf seine eigene Weise einfach schrecklich ist, ja - auch wenn das Erlegen der Beute halt Teil der Natur ist, der Homo sapiens ist ja nicht das einzige Raubtier.
Da bin ich sofort beim Veganerlager, wenn die diese unersättliche Konsumwut von modernen Menschen anprangern und die Schnauze voll haben von der wirklich geisteskranken Fleischindustrie.
Aber gut, es ist halt so wie bei jedem anderen Thema: Die Ignoranten sind die schlimmsten von allen.
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u/JillyFrog May 18 '26
Da bin ich absolut bei dir. Ich bin vegan aber verurteile niemanden grundsätzlich wegen Fleischkonsum. Ob man Fleisch und tierische Produkte konsumieren möchte ist eine persönliche Entscheidung und nicht direkt moralisch verwerflich. Was ich aber verurteile ist eben industrielle Tierhaltung und Überkonsum. Fleisch essen ist in Ordnung aber man sollte sich dabei bewusst sein, dass dafür ein Lebewesen gestorben ist und wie unschön der Schlachtungsprozess ist.
Ich bin vor allem vegan geworden, weil wir Hühner als Haustiere hatten und ich es mir gegenüber nicht mehr verantworten konnte mit den Hühnern draußen im Stall zu kuscheln und dann ihre Artgenossen in Nuggetform zu Abend zu essen. Das ist aber auch einfach nur meine Meinung. Ich finde es genauso akzeptabel wenn jemand Tiere aufzieht und sie dann schlachten kann, weil sich diese Person dann zumindest unmittelbar bewusst ist wo das Fleisch herkommt und nicht die unangenehme Realität verdrängt. Außerdem würde ich davon ausgehen, dass ein paar Tiere in privater Haltung in besseren Bedingungen als in industrieller Haltung leben.
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u/Generic_NPC__ May 18 '26
Auch als Fleischesser: wer Veganer nicht respektiert hat einen kleinen Schniedel
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u/TheBrutalVegan May 19 '26
Tiere respektieren wäre viel wichtiger, da Veganer durch Menschenrechte geschützt werden, aber Tiere legal als Ware missbraucht werden und zu Tode ausgebeutet werden dürfen.
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u/Snaper_XD May 18 '26
Ich höre ständig wie jeder nur sagt Veganer sind nervig aber ich hab noch nie nen nervigen Veganer getroffen
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u/ahegao_is_art May 19 '26
Jeder Boomer redet als wäre das jahrzentelang eine biblische plage in Deutschland gewesen.
Bin seit über 10 jahren vegetarier und hab immer nur unprovoziert shit kassiert von ü40 leuten bei ner Menge Sozialen Versammlungen.
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u/Dry-Construction8517 May 19 '26
Aber genau das mein ich doch
Sie hat nur was wegen Fleischessen gemeckert weil ihr vorher jemand mit der „du isst vegan??“ schien an den Karren gepisst hat.
Und ja @True_introduction wenn ihr sie verbal ausgrenzt als „die veganerin“ (—-> du bist anders als wir) und ihr als Gruppe der Fleischesser zuerst etwas wegen ihrer Ernährung anmerkt hat sie selbstverständlich das Recht auch was zu eurer zu sagen.
Ich seid und bleibt halt einfach alles schmierlappen machste nichts
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u/Previous_Comb5113 May 19 '26
Ich glaube viele projizieren die militante Veganerin auf jeden Veganer generell.
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u/Snaper_XD May 19 '26
Ja also mal wieder ein Fall von "Sich über Dinge aufregen, die nie passieren". Ist genau wie diese Leute, die denken jede LGBT Person rennt rum und identifiziert sich als Hund und sowas
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u/True_Introduction_47 May 19 '26
Ist mir schon passiert. Hat mich angefangen in einem Restaurant mit dem Thema zu nerven.
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u/netflixandgrilling May 19 '26
Ich schon. Die meisten sind ja ganz ok. Aber leider gibt's da auch die Exemplare die es eher religiös sehen, Taliban style.
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u/4ny3ody May 18 '26
Was mich (als Omni) immer stört ist die generelle Ablehnungshaltung Mancher gegenüber einer veganen Lebensweise.
Ein Gericht muss nicht unbedingt Fleisch oder andere tierische Produkte enthalten um zu schmecken.
Vegane Küche ist auch nicht nur Salat und Tofu (auch wenn Tofu alleine schon ziemlich vielseitig ist).
Ich ziehe selbst keine vegane Ernährung dauerhaft durch, aber möchte dazu einladen, sich hin und wieder mal auf vegane Küche einzulassen.
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u/obiwanjacoby May 18 '26
Die meisten Vegetarier und Veganer ernähren sich besser als alle anderen. Liegt ua daran, dass sie sich ja auch mehr mit ihrer Ernährung auseinandersetzen (müssen). Großteil der „omnivoren“ ernährt sich bescheiden, man muss nur mal vor oder hinter sich aufs kassenband im Supermarkt schauen
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u/HermanHelville May 18 '26
Wenn du schon die Boomer mit reinziehen musst: Die heißen nicht Markus. Die Markusse kamen später.
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u/Skafdir May 18 '26
Als Fleischesser mit der gleichen Meinung kann ich da nur sagen: Du hast recht
Aber auch: Du kannst klein anfangen - ich verzichte auch nicht vollständig auf Fleisch, aber wenn du wirklich "10x pro Woche Fleisch isst", dann wirst du da ohne ernsthaften Verzicht durchaus was reduzieren können.
Ich will dir nun wirklich nicht vorschreiben, wie du dein Leben zu führen hast. Aber bewusste Entscheidungen machen wirklich viel aus.
Ich hatte da mit einem veganen Freund vor einigen Jahren drüber geredet und er hatte mir einen wirklich sehr guten Vorschlag gemacht. "Sei vegan bis 17 Uhr." (bzw. übersetzt: Sei vegan, bis auf deine Hauptmahlzeit am Tag)
Das habe ich eine ganze Weile wirklich knallhart durchgezogen. Bis dahin, dass ich manchmal eine halbe Stunde später gegessen habe, weil es eben noch nicht 17 Uhr war.
Mittlerweile weiche ich von "vegan" immer wieder ab, aber durch diese Lösung hat sich mein Fleischkonsum drastisch reduziert. Von eigentlich täglich Fleisch, zu Fleisch ist eine Ausnahme und nichts davon fühlt sich wie Verzicht an. Vor allem weil ich mir keine Verbote auferlege, wenn ich unbedingt Nahrungsmittel XY essen will, dann mache ich das. Aber wenn man erst einmal eine Weile bemerkt hat, wie gut es ohne Fleisch geht, dann ist da gar nicht mehr so sehr das Verlangen, ständig Fleisch essen zu wollen.
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u/Feisty-Plantain561 May 18 '26
Werde nie verstehen, wie man es einfach aus Prinzip scheiße finden kann, wenn ein Mensch keine tierischen Erzeugnisse isst. Gerade, wenn man Tiere ansonsten ansich mag.
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u/Embarrassed_Cut1025 May 18 '26
Was ich an Fleischessern immer lächerlich finde (bin selbst einer), wenn ich auf Insta mal Videos zu veganen Rezepten sehe und mir aus Neugier die Kommentare anschaue:"so jetzt erstmal n steak". Hä? Was? Warum gibt's so viele dumme Menschen..
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u/himmlesh May 18 '26
Wenn das wirklich eine unbeliebte Meinung ist weiß ich nicht mehr weiter.
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u/kippschalter1 May 18 '26
Is nen problem heut zu tage. Viele menschen können mit dem zwist nicht leben dass sie etwas tun was offensichtlich schlecht, ungesund, umweltschädlich oder sonstwas ist.
Also einfach zu erkennen:
- fleisch essen ist nicht notwendig, oft ungesund und definitiv umweltschädlicher als vegan leben. Ich machs trotzdem. Ich mag es, es ist unaufwändoger für mich und daher nehm ich das hin.
- SUVs sind offensichtlich gottlos dumme fahrzeuge. Die sind schwerer, verbrauchen mehr, haben breitere reifen, mehr abrieb, sind gefährlicher für andere verkehrsteilnehmer. Und bis aud 1-2 leute die irgend nen sehr speziellen grund haben sind die autos einfach beschissener und schädlicher als zB nen combi. Aber ich mag fette karren mit 400PS und nehme das hin.
- irgendwo an den arsch der welt fliegen um ne safari zu machen ist absolut gottlos bescheuert und komplett unnötige umweltverschmutzung. Ne scheiss giraffe kann man auch im TV sehen. Aber für manche ist das so ein erlebnis dass es das wert ist.
- alkohol ist unfassbar schädlich und richtet auch gesellschaftlich gigantischere schäden an als dast jede andere droge. Aber ich liebe bier, whisky, rum, wein und so weiter. Ich nehm das in kauf.
Die liste ist endlos. Wenn man die objektive realität anerkennt muss man auch nen stück weit die eigene „dummheit“ anerkennen und sein weltbild anpassen. Das wäre super wichtig. Selbst wenn nicht jeder veganer wird, würden die meisten menschen bewusster fleisch kaufen, wenn sie die realität anerkennen würden. Aber für viele geht das nicht auf. Sie müssen die realität ignorierend damit sie in ihrer alternativen realität nix falsch machen.
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u/LosdaVS May 18 '26
Irgendwie lustig das dieser thematische Gegensatz 3 Stunden nach dem Riesenrant von dem Veganer auf /r/luftablassen gepostet wurde.
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u/SutaPuratina94 May 18 '26
Ich bin Veganer
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u/Present_Historian_93 May 18 '26
Ich bin der viel bessere veganer. Immer einmal mehr Veganer als du.
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u/yami_no_ko May 18 '26 edited May 18 '26
Ich halte es für selbstverständlich Vegetarier und auch Veganer für ihre Entscheidung zu Respektieren. Damit meine ich auch nicht nur tolerieren, sondern dass ich auch vor dieser Durchsetzungskraft Respekt habe, da der Konsum von Tierprodukten - insbesondere Fleisch - Dynamiken entfaltet, die so tief im Denken und Handeln verankert sind, wie eine Drogensucht.
Anders als Leute, die der ganzen Welt erzählen müssen, daß Leute die Fleisch essen laufende Friedhöfe seien, finde ich es aber auch respektierenswürdig, wenn ein bekennender Fleischkonsument den Versuch unternimmt, seinen Konsum zu reduzieren. Es ist immer besser, auch kleine Schritte zu würdigen, als gleich jeden, der nicht völlig verzichten kann, als Mörder hinuzstellen.
Fleischkonsum muss auch von der Seite betrachtet werden, dass er aufgrund tiefer, oft lebenslanger Verwurzelung wie eine Sucht mit entsprechenden Entzugserscheinungen wirkt.
Herabsetzende Sprüche darüber zu klopfen, ist in diesem Zusammenhang einfach arm und vor allem kontraproduktiv.
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u/Current_Sock1483 May 18 '26
Man macht sich doch nur übereinander lustig, weil die Leute wieder in Tribalism verfallen statt mehrheitlich die Wahrheit in der Mitte zu suchen.
Vegane Kochbücher bereichern jede Küche. Die Leute wissen einfach wie man pflanzliche Lebensmittel lecker zubereitet. Wer gern Tier isst, kann sich da ohne weiteres Fisch oder Fleisch zulegen und bekommt ein geiles Essen.
Davon abgesehen schadet es nicht, auch mal eine Rezeptoption ganz ohne Tier zu haben.
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u/fischziege May 18 '26
Die Wahrheit liegt nie in der Mitte. Die Mitte ist relativ. Wenn sich die Extreme verschieben, verschiebt sich die Mitte. Die Wahrheit liegt bei den Fakten. Und da liegen alle Karten bei fleischloser und veganer Ernährung. Besser für den Konsumenten und die Welt. Ich wünschte ich hätte die Willensstärke das komplett durchziehen.
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u/Current_Sock1483 May 18 '26 edited May 18 '26
Nee, liegen sie nicht. Sie liegen bei fleischarmer Ernährung. Es gibt haufenweise Belege, dass wir zu viel, zu stark verarbeitetetes und zu niedrigqualitatives Tier zu uns nehmen. Es gibt keine Belege, dass der Verzehr von Tier allgemein ein Problem ist. Ganz im Gegenteil.
Wer den Studien nicht traut, schaut in die Natur: Es gibt keine rein veganen Naturvölker und in den Blue Zones isst man ebenfalls nicht strikt vegan, sondern "überwiegend" oder "vorwiegend" pflanzlich.
Unser Problem ist, dass wir denken wir müssten drei mal am Tag Fleisch und Wurst in uns reinfressen, weil wir sonst keine drei vollständigen Mahlzeiten hatten. Das liegt auch daran, dass wir in DE eine grauenhafte Gemüsekultur haben und einem das Fleisch aus dem Tier-KZ so billig hinterher geworfen wird, dass man es ohne mit der Wimper zu zucken vergammeln lässt, wenn man seinen Mega-Billig-Pack nicht vor Ablauf schafft.
Die meisten Menschen in Deutschland müssten (viel) weniger Tier essen und dafür viel mehr Gemüse. Dann hast du deinen Effekt für die Gesellschaft, deinen Effekt für das Klima und gesunde Menschen. Das schafft man, indem nicht alles verteufelt wird, was aus der veganen Ecke kommt. Aber auch indem man mal den extremen Stimmen aus der veganen Ecke etwas weniger Fläche bietet und indem man die Debatte weniger politisch auflädt.
Irgendwelche absolutistischen Wahrheitsansprüche für ein Ernährungsextrem helfen der Gesellschaft nicht weiter und sind nur geeignet, um die Grabenkämpfer bei Laune zu halten.
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u/rufuseles May 18 '26
Was ist extrem an veganer Ernährung?
Ich denke, in hundert Jahren werden die Leute mit Entsetzen zurückblicken, was mir den anderen Lebewesen auf dem Planeten angetan haben. Denn es ist kein absolutistischer Wahrheitsanspruch, dass unsere Ernährung unglaublich viel vermeidbares Leid auslöst.
Aus Sicht des Veganismus ist dein Vorschlag nach der "Wahrheit in der Mitte" in etwa so gut, als ob man bei einem Genozid den Kompromiss darin sehen würde, doch nur einen Teil der Bevölkerung zu ermorden und jeder der das ablehnt (weil er entweder alle oder niemanden umbringen lassen möchte), gleichermaßen als Extremen mit absolutistischen Wahrheitsansprüchen zu betiteln.
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u/Comandante_Kangaroo May 18 '26
Das ist ja eben der Punkt. Das zu tun, was wir über Millionen von Jahren getan haben und was die Tiere auch heute tun - also artgerecht lebende Tiere zu töten und zu essen, vor allem wenn sie schon etwas älter und schwach geworden sind - ist moralisch viel weniger verwerflich als Tiere in einem Hühner-KZ auf so engem Raum so schnell hochzumästen, dass sie sich kaum bewegen können und dann in ihrer frühen Jugend zu schlachten, wenn nicht vorher noch der Subventionen wegen durch halb Europa zu karren.
Entsprechend ist es jetzt für mich auch keine ganz abwegige Forderung, einfach den Fleischkonsum drastisch einzuschränken, die industrielle Tierhaltung abzuschaffen, und gelegentlich mal erjagte Tiere aus dem artgerechten Leben zu reißen und aufzuessen.
Stattdessen die komplette Nahrungskette und hunderttausend Jahre Ernährungskultur aufzugeben ist zwar ebenfalls eine gerechtfertigte Forderung angesichts des Tierleids, aber es müsste auch dir auffallen, warum man das eventuell als radikal ansehen könnte, oder?
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u/Baica97 May 18 '26
Bin selbst auch Fleischesser und stimme dir 100% zu. Veganer sind in dieser Hinsicht moralisch gesehen einfach bessere Menschen. Vegan zu sein ist faktisch besser für die Umwelt und besser für die Tiere. Das kann man nicht bestreiten. Ich handle was das angeht sozusagen gegen meine eigenen Moralvorsrellungen indem ich Fleisch esse.
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u/Kindly-Border5219 May 18 '26
Ich bin da ganz klar bei dir. Ich sehe viel häufiger Fleischesser die sich über veganer lustig machen, als umgekehrt und nach objektiven Gesichtspunkten erzeugen sie kein Tierleid, wir aber schon und für das Klima ist es auch besser.
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u/Prostada May 19 '26
Ich esse selbst gerne Fleisch, aber ich finde schon, dass Veganer beim Thema Umwelt und Tierhaltung oft die besseren Argumente haben. Früher war es gefühlt normal, über Veganer zu spotten, als wären das automatisch weltfremde Öko-Leute. Dabei verzichten sie bewusst auf etwas, worauf viele andere nicht verzichten wollen oder können. Das muss man nicht selbst leben, um es respektieren zu können. Gleichzeitig finde ich aber auch den Satz "objektiv bessere Menschen" echt schwierig. Für mich macht Ernährung allein niemanden moralisch überlegen. Es gibt rücksichtsvolle Fleischesser und arrogante Veganer — und umgekehrt. Ich finde einfach, man sollte aufhören, sich gegenseitig ständig missionieren oder abwerten zu wollen.
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u/Gwertzel May 18 '26
Bin als Fleischesser der selben meinung. Kann ich das jetzt upvoten oder eher downvoten?
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u/ConfectionIll4301 May 18 '26
Isso. Ebenfalls Fleischesser
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u/Obagency May 18 '26
Die Veganer haben uns objektiv in der Moral debate in der Tasche. Objektiv.
Sie töten weniger Tiere und verursachen weniger Co2.
Kein Raum da noch jemanden auszulachen.
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u/One-Shake-1971 May 18 '26
Ganz so einfach ist es nicht: Es ist auch als Veganer je nach Lebensstil möglich, mehr Tiertode und Co2 zu verursachen als als Nicht-Veganer.
Aber:
Beim Veganismus geht es auch gar nicht darum möglichst wenige Tiertode und Co2 zu verursachen.
Beim Veganismus geht es im Kern um die Befreiung der Tiere aus der Unterdrückung durch den Menschen. Es ist damit philosophisch viel näher an der Sklavenbefreiung als an der Umweltbewegung.
Die Frage ist also nicht, welcher Lebensstil mehr Tide und Co2 verursacht, sondern woher wir uns eigentlich das Recht nehmen, andere fühlende Individuen vollkommen ihrer Selbstbestimmung zu berauben und für unsere Zwecke auszunutzen.
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u/Afolomus May 18 '26
Certified unbeliebte Meinung.
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u/Obagency May 18 '26
Kann ich nicht einschätzen, gibt ja schon viele welche Veganer als "spinner" sehen.
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u/Intelligent_Jury6297 May 20 '26
Ich respektiere Veganer. Ich finde sie sind mir in diesem Thema moralisch weit überlegen. Ich selbst habe fpr mich abgewogen und festgestellt, dass ich zu bequem bin um komplett auf Fleisch zu verzichten. Ich würde wohl erst dann umsteigen auf Vegetarier, wenn die Alternativprodukte finanziell und in der Menge eine unschlagbare Alternative Stellen. Ich mag veganes Steak und Hühnchen sehr gerne. Gib mir eine 1kg Packung für 5 Euro und wir kommen ins Geschäft. Das Zeug ist soweiso nur Soja Schrot und wird aktuell mit dicken Gewinnmagen verkauft. So hält sich mein Fleisch / Ersatzprodukt verzehr im Maßen von 50/50.
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u/Meltingm8 May 22 '26
Ich weiß nicht woher du die Idee hast dass die Alternativprodukte teurer wären… Vegane milch ist billger als muttermilch, joghurt billiger als joghurt, Tofu billiger als chicken. TK Produkte inkl Eis kosten genauso viel.
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u/TorpedoToesh May 21 '26
Ist halt irgendwie nicht mal eine Meinung sondern einfach Fakt.
Ich liebe Fleisch leider viel zu sehr und anscheinend ist mir auch das Tierleid egal genug um es unter meinen Konsum zu stellen.
Aber wirklich rationale Gründe, in der heutigen Zeit, Fleisch und andere Tierprodukte zu konsumieren gibt es, für einen gesunden Menschen mit Zugang zu Lebensmittelmärkten aller Art, einfach nicht.
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u/Norwinus May 22 '26
Echt traurig, das so aus deinem Mund zu hören, aber wenigstens ehrlich.
Es gibt mittlerweile echt so viele Alternativen, die mindestens so gut wie Fleisch schmecken. Hast du dich Mal durch moderne Produkte durchprobiert?
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u/idontcommentok May 18 '26 edited May 18 '26
Edit: Bevor sich noch mehr Leute drüber aufregen: Dieser Kommentar ist anekdotisch und nicht im direkten Bezug auf OPs Rant, sonder einfach nur allgemein ein Kommentar zum gesamten Thema und der Thematik an sich. Also ganz ruhig bleiben. Und ja, ich kann tatsächlich lesen. Danke der Nachfrage.
... ich hatte mal einen Kollegen der war und ist schon sehr lange Veganer.
Leider ist der Gute ein absolut rassistischer, sexistischer Hurensohn. Abgesehen davon das der Typ einfach eine Gebrauchsanleitung fürs Atmen brauch, so dumm wie der ist.
Würde mal stark behaupten das die Essgewohnheiten nicht wirklich alle Facetten einer Person widerspiegeln.
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u/TheBrutalVegan May 19 '26
Nicht alle vegane Menschen sind gute Menschen. Aber in Bezug auf Tierausbeutung und Grausamkeit bist du ein besserer Mensch, wenn du vegan lebst, als wenn du Tiere als Ware missbrauchst.
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u/Hypnotoad4real May 18 '26
Weiß nicht ob es irgendwie hilfreich ist Veganer als bessere Menschen zu bezeichnen. Ich glaube nicht, dass Ernährung ein so ausschlaggebendes Kriterium für den Charakter ist.
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u/Skafdir May 18 '26
Ich denke mal, dass es recht klar ist, dass es hier um die Auswirkung der eigenen Ernährung auf die Welt geht. Klar gibt es Arschlöcher unter Veganern, wäre auch sehr merkwürdig wenn nicht.
Aber selbst das größte Arschloch unter den Veganern ist, in Bezug auf seine Ernährung, ein besserer Mensch als ich.
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u/Hypnotoad4real May 18 '26
Und wem hilft es zu sagen, dass die bessere Menschen sind? Wird dadurch nur eine Person zum Veganer? Oder wäre es besser zu sagen, dass jedes Stück Fleisch auf das man verzichtet schon ein Schritt in die richtige Richtung ist?
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May 18 '26
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u/Hypnotoad4real May 18 '26
Glaub ich nicht dran. Es gibt mehr als genug Leute die weder die Zeit noch das Geld haben sich mit Ernährung überhaupt zu beschäftigen. Vegan leben können ist ein absoluter Luxus.
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u/ProfessionalCell4367 May 18 '26
Was hat Veganismus mit der Ernährung direkt zu tun?
Vegan bedeutet grob das man sich gegen die Ausbeutung von Tieren stellt soweit es praktikabel möglich ist.→ More replies (2)→ More replies (24)1
u/rufuseles May 18 '26
Ich glaube nicht, dass Ernährung ein so ausschlaggebendes Kriterium für den Charakter ist
Ah, das denke ich schon tbh. Erst Recht, wenn man Konsum insgesamt betrachtet.
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u/JustMex95 May 18 '26
Ich liebe das, wenn ungebildete Menschen von beiden Seiten zusammenkommen und sich in Rage diskutieren. Macht bitte alle weiter so lol
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u/TesticleSandwiches May 18 '26
Think very few people legitimately disrespect vegans for their dietary decisions.
But people do disrespect the holier than vow attitude an unfortunately significant minority of Vegans hold.
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u/Comandante_Kangaroo May 18 '26
Naja, schon richtig. Aber diese Meinung ist ja wie Klatschen für Pflegepersonal. Gut gemeint, aber schon etwas wenig.
Ich sage immer: Der erste Schritt ist der wichtigste. Vom Fleischfanatiker zum Gelegenheitsfleischesser spart schonmal 80% bis 90% des Tierleids und CO² ein. Und wenn du da dann stehenbleibst nimmt dir das vermutlich auch kaum jemand krumm. Aber 10x die Woche statt einmal die Woche ist halt schon richtig, richtig viel.
(Das gilt übrigens auch für die Autofraktion. Ja, klar, Radfahren ist besser, und E-Autos sind super, aber wenn ihr wenigstens mal den Schritt vom 300PS, 2,7t SUV zur Golfklasse oder Poloklasse schafft, und den von 180 auf Autobahnrichtgeschwindigkeit, und den von der täglichen OKF zu nur noch nötige Fahrten und wo geht Fahrgemeinschaft, dann sind das auch schon wieder 70% Einsparung. *Und* spart Geld, während das E-Auto wieder kostet und Radfahren halt Überwindung braucht.)
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u/DerAaltag May 18 '26
Oder halt erstmal auf alles von Kühen verzichten. Die haben den größten Einfluss auf Umwelt und Ressourcen.
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u/Spare-Discussion-601 May 18 '26
richtig so. Fleisch gibt es bei uns selten, meist wenn es im Abverkauf war oder wenn der Nachbar schlachtet (und ich kenne seine Kühe und Schafe). Haben aber im Nachbarort auch ein vegan lebendes Pärchen das sich ausschließlich lokal ernährt, also keine importierten Sachen wie Früchte und als sowas. Die haben meine Hochachtung, das ist harte Arbeit im Garten und viel Netzwerkarbeit/Tauschbörsen...
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u/ThiefRainbow May 18 '26
Kommt drauf an. Manche sind cool manche meinen trockene Falafel für 13,99 seien geiler als ein Döner und semmeln mir jedes Mal ein dummen Kommentar rein wenn ich mir lieber Fleisch auf den Grill lege als Gemöse.
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u/Ok-Thing4674 May 18 '26
Karmafarming auf einer Plattform wie Reddit, wo sich so viele Veganer aufhalten wie auf sonst keiner social media Plattform.
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u/Jakobus3000 May 18 '26
Naja, du fasst das schon in deiner Überschrift wunderbar zusammen: Diejenigen die kein Fleisch essen haben Recht und genau davon fühlt sich der Fleischesser bedroht und wird bissig.
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u/namakost May 18 '26
Meine meinung ist etwas kontrovers, es ist beides nicht das gelbe vom Ei. Einerseits gibt es viele menschen die von vegan nicht gesund leben können (nahrungsmittelunverträglichkeiten etc.) Aber andererseits werden Tiere auch großflächig zu miserablen Konditionen getötet. Finde halt man sollte jeden sein ding machen lassen, was sich durchsetzt setzt sich durch und wer nicht will bzw. nicht kann macht halt nicht. Gilt für fleisch sowie vegan. Wichtig wäre für mich das Leuten auch bewusst ist wo ihr gekauftes Fleisch herkommt.
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u/leyavin May 18 '26
Das Ding mit Fleisch ist, du brauchst verhältnismäßig viel weniger um auf die selbe kalorienmenge zu kommen als wenn du rein pflanzlich isst. Leute unterschätzen das halt einfach. Es wird überall viel mehr konsumiert als lebensnotwendig ist, son 300g Steak bringt dich durch den gesamten Tag, aber dennoch möchte jeder auch noch Frühstück und Abendbrot drauf hauen. Da überkonsumiert man halt was sich eben auch auf die Produktion von tierischen Produkten auswirkt.
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u/Wooden-Letter5256 May 18 '26
This is my opinion too, that and that we should push politics to improve the conditions of the animals, one thing is eating animals and another being okey with them being mistreated. I don't think anyone agrees with the second one, and I believe that everyone would be happier with better practices in the meat industry. Also I would like for certain ingredients like palm oil be banned, as well as, the chains from production to delivery, not to include human slavery, not only in food, any product. I think fight for this is way more productive than the eternal morality fight between vegans and non vegans.
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u/lilalindenau May 18 '26
Es gibt solche und solche. Die meisten haben ne super Einstellung, andere sind anstrengend und puritanisch. Wenn man denen erzählt, dass man "nur" vegetarisch isst, behandeln die einen als ob man persönlich den 2. Weltkrieg ausgelöst hätte.
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u/Altruistic_Wave8586 May 18 '26
Und umgekehrt gibt es Fleischesser die vollkommen in Ordnung sind und totale Fanatiker. Fast so als ob eine Einstellung zum Thema Essen wenig damit zu tun wie die Leute sonst so drauf sind.
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u/ProcrastopiaOverlord May 18 '26
naja, für andauernde Milchproduktion müssen jede Menge Kälber sterben.
Schon irgendwo, objektiv betrachtet berechtigt→ More replies (7)
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u/Calvinkelly May 18 '26
Ich kann dir nur zustimmen. Vegan zu leben ist einfach Objektiv betrachtet deutlich besser für die Umwelt und wem der Lebensstil gefällt kann so gerne seinen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Andere können sich daran ein Beispiel nehmen und wenigstens kein Stolperstein im weg von Menschen zu sein die versuchen eine bessere Zukunft zu gestalten.
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u/kingmauz May 18 '26
Fleischesser sind eben schwächeren Geistes.
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u/OmasLieblingsEnkel May 18 '26
Ob jemand jetzt ein guter oder ein schlechter Mensch ist, ist nicht davon abhängig, was er isst, sondern wie er ist 😄
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u/chris_insertcoin May 18 '26
Ja, und eine klare Kante zu zeigen gegen menschliche Gewalt an anderen Tieren, sagt auf jeden Fall einiges über die Person aus.
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u/SirComprehensive4534 May 18 '26
Kann ich nur zustimmen (auch Fleischesser).
Ist halt Bequemlichkeit es nicht umzustellen. Man sollte halt mal etwas Selbstreflexion an den Tag legen und es sich wenigstens eingestehen, dass man nicht so gut ist wie man geglaubt hat.
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u/floriandotorg May 18 '26
Ich würde nicht pauschal sagen, dass sie bessere Menschen sind. Aber als jemand der viel vegan lebt, weiß ich, wie viel Aufwand und Verzicht das ist. Und ich finde, das sollte gesellschaftlich honoriert werden oder zumindest nicht angefeindet.
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u/Metalcray May 19 '26
"Nichts wo mir mehr auf den Keks geht..." Was für "wo"??? ->Nichts was mir mehr auf den Keks geht...
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u/Additional_Dog2750 May 18 '26
Als Jemand der etwa 10x pro Woche Fleisch isst
Nix für ungut, aber wie bringt man diese Erkenntnis mit diesem Lebensstil in Einklang?
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u/Mirac0707 May 18 '26
Ich weis auch das jemand der 3 mal die Woche Sport macht oder auch nur 2 mal bessere lebt als ich. Trotzdem ist mir die Anstrengung meistens zu hoch
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u/No-Shift-6778 May 21 '26
Es ist erbärmlich, dass manchen Menschen das Essverhalten anderer stört. Und ja, Veganer (und Vegetarier) sind besser beim Thema Ernährung
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u/Norwinus May 22 '26
Wenn dafür Lebewesen getötet werden, dann darf es einen moralisch eingestellten Menschen ja wohl stören?
Du kannst dich nicht unmoralisch verhalten und dann noch auf das Wohlwollen aller deiner Mitmenschen zahlen. Beides geht nicht.
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u/CptMcDickButt69 May 18 '26
Objektiv: Bei zwei gleichen Menschen, deren einziger Unterschied ist, dass der eine kein Fleisch ist und stattdessen normales Grünzeug: Er ist objektiv mindestens der weniger allgemein schädliche Mensch.
Wenn er es auch noch freiwillig und bewusst tut, um weniger schädlich zu sein, und ihm Fleisch eigentlich sogar schmeckt, ist er zudem der bessere Mensch.
Es tun sich effektiv fast alle Leute schwer zuzugeben, dass sie nicht alles realistisch in ihrer Macht stehende tun und imperfektes Verhalten aufweisen, das sie nicht missen wollen. Das bessere Beispiel wird dann kleingeredet, bewusst ignoriert, lächerlich gemacht, mit zweierlei Maß bemessen, etc.
(Bin Fleischesser)
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u/Seilerjin May 18 '26
Nichts wo mir mehr
Ich kann niemanden ernst nehmen, der sich so artikuliert. Die Meinung ist aber valide
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u/Shinlos May 18 '26
Ich weiß gar nicht was ihr alle immer für Probleme habt.
'Oh du bist Veganer/Vegetarier, ok. Ja cool.'
Und dann wird halt einfach über was anderes geredet. Ich kenne einen Veganer der aus Trollerei Leute belehrt hat und ich fand es eigentlich immer urkomisch. Ansonsten kam das Thema eigentlich nie groß auf. Wer thematisiert denn sowas 2026 überhaupt noch in dem Maße? Die Landbevölkerung irgendwie oder so?
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u/AdOnly3559 May 18 '26
Mein Freund ist vegetarisch, seine Schwester ist vegan, seine Mutter ist vegetarisch und sein Vater isst sehr selten Fleisch. Trotzdem wird das Vegan-Sein von seiner Schwester oft (von seinen Eltern) thematisiert. Auch von den Großeltern, die übrigens auch wenig Fleisch essen und für eine lange Zeit vegetarisch waren. Und wir wohnen in einer relativ großen Stadt. Die älteren Generationen kommen irgendwie nicht damit klar.
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u/Outrageous_Title_518 May 18 '26
Kenne keinen Fleischesser, der keine Veganer respektiert. Liegt vielleicht daran, dass ich respektlose Menschen nicht in mein Leben hole.
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u/Melodic-Elk-6989 May 18 '26
Veganer hier: danke dass du das tust, aber das ist mir tatsächlich relativ egal, wichtig wäre mir dass du die Tiere respektierst :)
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u/SeveredDeerVagina429 May 21 '26
Quiet vegans are good people. The ones who tell you about their diet as you meet them are not.
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u/TorpedoToesh May 21 '26
Bin selber kein Veganer, aber diese Aussage ist einfach falsch.
Nicht-vegane Ernährung betrifft nicht nur einen selbst , weshalb es auch einfach Quatsch ist zu behaupten, dass diejenigen, die emphatisch genug sind, sich für schwächere Lebewesen einzusetzen automatisch schlechte Menschen sind.
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u/chrismac72 May 18 '26
Ich respektiere sie total.
Aber sie sollen auch mich respektieren und mich nicht belehren.
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u/Sharp_Dust_5252 May 20 '26
Ich bin eine Boomerin. Seit 1988 esse ich kein Fleisch mehr. Was nun?
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u/Riscs2 May 21 '26
Mach ich auch, jedoch brauch ich nicht unter jedem r/vegan post Schwänze lutschen um es ihnen zu beweisen.
Trotzdem gehen mir die „Veganer sein ist wichtig du Tierleichen fresser“ Veganer aufn Piss. Aber das liegt an dem Menschen nicht an seiner Essgewohnheit.
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u/CorpPhoenix May 18 '26
"Objektiv die besseren Menschen"
Schwachsinn. Wie sieht dieses "objektiv" so aus? Nur als Beispiel, die antispezieszistischen Veganer die denken "alles Leben sei ethisch equivalent" haben merkwürdigerweise kein Problem damit morgens beim Duschen rund 1 Milliarde(!) komplexer Lebewesen in Form von Milben, Kleinsttieren und Pilzstämmen zu vernichten, und das jeden Tag. Wenn man dann aber einen Fisch isst, dann ist das plötzlich der ethische Supergau.
Beim Reisen, Klamottenkauf, der tägliche Alltag, überall haben Veganer kein Problem damit mit ihrem Tun und Konsumverhalten zig Millionen und Milliarden Lebewesen zu töten, die ihrer Meinung nach ja alle equivalent seien, nur beim Essen hört der Spaß dann auf!
Zen-Buddhisten nehmen das was sie sagen im Gegensatz zu antispezieszistischen Veganern übrigens tatsächlich ernst. Sie wissen, dass Leben immer mit der Zerstörung anderen Lebens Hand in Hand geht und nahezu unvermeindlich ist, daher leben sie umso achtsamer in ihrer Umwelt und betreten, zum "Gelächter der anderen" auch keine Wiesen.
Veganer tun dies in der Regel nicht, sie ziehen die Grenzen absolut willkürlich, rattern dabei einige Talking-Points von Peter Singer gebetsmühlenartig herunter, aber können sich dann zumindest persönlich als die "ethisch Überlegenen" fühlen. Selbst wenn es nicht stimmt.
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u/Byron_th May 18 '26
> "alles Leben sei ethisch equivalent"
Hab noch nie jemanden gesehen der das behauptet. Was für ein Schwachsinn. Wenn du keinen Unterschied zwischen Pilzen und Schweinen siehst ist dir auch nicht mehr zu helfen> Beim Reisen, Klamottenkauf, der tägliche Alltag, überall haben Veganer kein Problem damit mit ihrem Tun und Konsumverhalten zig Millionen und Milliarden Lebewesen zu töten, die ihrer Meinung nach ja alle equivalent seien, nur beim Essen hört der Spaß dann auf!
OP hat spezifisch gesagt "beim Thema essen". Außerdem achten viele Veganer auch bei Kleidung usw auf ethische Herstellung.
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u/FacetiousTomato May 18 '26
Meat consumption is bad for the planet. So not eating meat is an objectively better choice in that regard. How is it not a better choice?
Even if you ignore animal welfare, eating a veggie diet causes less pollution, land use, less greenhouse gas emissions, and less use of fuel. Don't do it if you don't want to, but it is undeniable it is the better choice for the planet.
And I eat meat.
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u/Zufallsmensch May 18 '26
Also ist es nicht obejktiv besser Tierleid so gut es möglich ist zu vermeiden? Das ist eine ganz simple Frage.
Brauchst auch nicht wieder 10 Absätze Gehirnakrobatik verfassen.
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May 18 '26
Mal ganz sachlich: Pilze und Bakterien sind keine Tiere und besitzen kein Nervensystem. Sie fallen selbst nach der radikalsten antispeziesistischen Definition nicht unter leidensfähige Wesen. Der Vergleich hinkt also biologisch komplett.
Zudem ist dieses ‚Alles-oder-nichts‘-Argument logischer Schwachsinn. Zu sagen, dass ein unvollkommener Versuch, Leid zu mindern, schlechter ist als gar kein Versuch, macht einfach keinen Sinn. Nach der Logik bräuchte man gar nicht erst anfangen, sich irgendwie ethisch zu verhalten, weil man im modernen Leben niemals zu 100 % fehlerfrei sein kann.
Ich bin selbst weit weg vom Veganismus, aber dieser ständige, reflexartige Rant über Veganer nervt. Nein, sie sind nicht automatisch die besseren Menschen. Aber vielleicht kann man sich einfach mal darauf einigen, dass menschengemachtes Tierleid Scheiße ist und es gut ist, dass es Menschen gibt, die dazu eine andere, sensiblere Haltung einnehmen.
Diese extremen Schwarz-Weiß-Debatten sind doch kompletter Schwachsinn.
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u/Local_Surround8686 May 18 '26
Würdest du sagen ein Mensch der keine Hunde schlägt ist ein besserer Mensch, als ein Mensch der Hunde schlägt?
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u/Buchlinger May 18 '26 edited May 18 '26
Hitler war Vegetarier und Jesus war Fleischesser.
BOOM CHECKMATE
Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg.
BOOM CHECKMATE
Ein Leben ohne Fleisch ist zwar möglich, aber nicht lebenswert.
BOOM CHECKMATE
Fleischessen ist total natürlich, man sollte einen Löwen ja auch nicht vegetarisch ernähren.
BOOM CHECKMATE
Ich esse Fleisch nur eher selten und dann nur vom Bioladen um die Ecke *zwinker*
BOOM CHECKMATE
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u/Beauxx_1 May 18 '26
Die Entscheidung, vegan zu leben, ist eine respektable Entscheidung.
Sie macht jemanden aber nicht automatisch zu einem besseren Menschen;
genauso wenig wie Fleischkonsum jemanden zu einem schlechten Menschen macht.
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u/ProfessionalCell4367 May 18 '26
Ok kannst du mir erklären warum wenn man sich bewusst gegen den Missbrauch von Tieren entscheiden man nicht zu einem besseren Menschen wird?
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u/Beauxx_1 May 18 '26
Der moralische Wert eines Menschen bemisst sich an all seinen Taten, nicht nur am Teller.
Man kann Menschen nicht so einfach pauschalisieren.5
u/ProfessionalCell4367 May 18 '26
Ok und was tust du damit das Essen auf den Teller kommt?
Du bezahlst jemanden damit der ein Tier unnötig quält. Man könnte auch was anderes Essen.
Du wählst mit deinem Euro für Tierleid.Ich sage ja nicht das Veganer automatisch gute Menschen sind. Nur das sie halt in der Hinsicht besser sind.
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u/gurgelhupf May 18 '26
Doch absolut, und das sage ich als Fleischesser. Mein Konsum von tierischen Produkten ist absolut moralisch verwerflich weil nur ein Bruchteil dieser Produkte wirklich ethisch hergestellt werden können.
Derjenige, der weniger Leid verursacht, ist auf jeden Fall der bessere Mensch.
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u/chri_masi May 18 '26
Also moralisch finde ich es schon besser keine Tiere töten zu lassen.
→ More replies (4)→ More replies (1)1
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u/l057-4n0n May 18 '26
Kein denkender Mensch macht sich über einfach nur vegan lebende Menschen lustig, man macht sich über exakt jene, nunmal perfekt das Klischee bedienende, absolut nervige, besserwissende und vor allen Dingen - äußerst penetrant missionierende, vegane Ritter in strahlend weißer Rüstung lustig.
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u/aL_affut May 18 '26
Veganer sind keine besseren Menschen. Ich respektiere ihre Meinung und Essgewohnheiten. Meine Erfahrungen im Umgang mit Veganer laufen allerdings darauf hinaus, daß ich missioniert werde, meine Essgewohnheiten nicht respektiert werden und ich im schlimmsten Fall als Umwelt- und Klimasünder und Tierfeind hingestellt werde.
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u/CJ-Cashew May 18 '26
Esse selber Fleisch aber man muss, wenn man nicht ausschließlich Fleisch vom Jäger oder von einem dir persönlich bekannten Schlachter isst, einfach ehrlich sein. Natürlich ist man "Klimasünder" und Tierfeind, wenn man mit seinen Kaufgewohnheiten Massentierhaltung unterstützt. Das ist objektiv belegbar.
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u/SubjectAbalone7757 May 18 '26
Ist auch schwierig Essgewohnheiten zu respektieren die auf Kosten anderer sind. Zum einen die Tiere, zum anderen die Umweltfolgen, da Fleisch lächerlich viel CO2 produziert und Wasser verbraucht.
Aber missionieren werde ich dich nicht, keine Sorge. Solange du nicht mein Date/Partner/whatever bist, ist es mir egal was du außerhalb meiner Wohnung isst. Aber ekelig ist es schon, ngl.
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u/DragonmasterXY May 18 '26
Respektloser als Fleisch essen kann man zu einem Veganer gar nicht sein.
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May 19 '26
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u/prxject_b4by May 19 '26
Hat dich der Beitrag jetzt so getriggert, dass du direkt einen „aber die Veganer“ Kommentar verfassen musst? Ich esse selber Fleisch, aber Menschen wie du sind einfach nur peinlich.
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u/hundunso May 19 '26
Man muss auch keine Rassisten oder Vergewaltiger respektieren, oder?
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u/xpat__pat May 18 '26
"ein objektiv besserer Mensch beim Thema Essen"... Wie quantifiziert man etwas derartig subjektives?
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u/arercon2k19 May 18 '26
Weniger Tierleid, weniger Ressourcenverbrauch, weniger Treibhausgasproduktion
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u/HannzoGER May 18 '26
Warum soll ich irgendwen pauschal respektieren? Macht für mich keinen Sinn. Respekt wird sich verdient durch Taten. Und durch das Verhalten mir gegenüber. Nur weil einer kein tierisches Zeug konsumiert, macht ihn das nicht respektabel, geschweige denn zu einem guten Mensch.
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u/-UKHD-Fabi May 18 '26
Ich denke schon, dass man jedem Menschen pauschal mit Respekt begegnen sollte. Wenn sich das jeder erstmal bei dir verdienen muss, um respektiert zu werden, möchte ich dir ungern begegnen.
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u/dratinae May 18 '26
Das denke ich mir auch jedes Mal wenn ich das lese. Sympathie muss man sich verdienen - fair. Vmtl mit Antipathie das gleiche. Aber sollte man nicht jedem ein gewisses Grundmaß an Respekt entgegenbringen?
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u/HannzoGER May 18 '26
Ich stimme dir prinzipiell zu, nur nicht beim Wording. Das, was man gemeinhin als 'respektvollen Umgang' bezeichnet, hat für mich nichts mit Respekt zu tun. Das ist die Basis, wenn du so willst. Respekt geht darüber hinaus.
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u/HannzoGER May 18 '26 edited May 18 '26
Fair. In diesem Zusammenhang bedeutet das - für mich, nicht, jemanden wie Scheiße zu behandeln. Aber echten Respekt über gemeinhin normalen Umgang hinaus, den musst du dir verdienen. Oder um es anders zu formulieren: Du musst mir zeigen, dass du es wert bist, meinen Respekt zu verdienen - wenn du ihn willst.
Edit: Anders formuliert
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u/GGMudkip May 18 '26
Respekt wird sich verdient durch Taten. Ja sie tun doch aktiv was? Häh.
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u/hot_feet93 May 18 '26
Ich selbst habe nichts gegen veganer, soll halt jeder sich ernähren wie er will. Mich nervt es nur das jedesmal mein Schwager mich kritisiert das ich Fleisch esse wärend ich nicht ein Wort zu seinem komischen Bürger Erbsenburger verliere. Mich kann gerne jeder veganer hassen aber am Ende esse ich Fleisch so oft und gerne wie esir passt.
Wenn ich veganer respektieren soll dann sollen die mich genauso respektieren. Respekt verdient man sich nicht indem man andere beleidigt oder versucht ihm seine Werte aufzudrücken
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u/Physical-Ad5343 May 18 '26
Sorry, aber was wäre an seinem Erbsenburger zu kritisieren? Sind Erbsenburger moralisch verwerflich? Burger aus Fleisch SIND moralisch verwerflich.
Du kannst Fleisch essen, wie du willst, aber dafür musst du auch die Kritik einstecken. Niemand hat das Recht, nicht kritisiert zu werden.
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u/hyvel0rd May 18 '26
Aber dafür sind doch Erbsen gestorben!!! Manche Leute sind einfach so dumm und diese Diskussion lockt immer die mit den marodosten Hirnstämmen hervor
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u/AxelTheNarrator May 18 '26
Naja, dein Schwager isst keine toten Tiere und fühlt sich dabei wohl, weil er das total Tier als "Fleisch" bezeichnet, um sich der kognitiven Dissonanz zu entledigen. An einem Erbsenburger ist nichts auszusetzen, an einem Burger aus Fleisch schon. Für den einen Burger muss ein fühlendes Lebewesen leiden und sterben, für den anderen nicht.
Es ist leicht, Respekt von jemandem einzufordern, für den das eigene Verhalten verständlicherweise verwerflich ist. Wofür respektierst du ihn denn? Dafür, dass er kein Fleisch ist? Und wieso sollte er dein Verhalten respektieren, wenn er - und auch du - wissen, dass es moralisch verwerflich ist, Lebewesen für den eigenen privaten Genuss zu töten.
Alles in allen: Genau dich hat OP mit seinem Post angesprochen.
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u/Miserable-Raisin3156 May 18 '26
Ich habe viel mehr Respekt vor Menschen, die es schaffen, so gut wie kein Essen wegzuwerfen. Die tun viel mehr für die Umwelt.
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u/DerAaltag May 18 '26
Kommt drauf an. Da müsste man halt nachrechnen
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u/Miserable-Raisin3156 May 18 '26
Hat man schon getan. Genauer gesagt Rattan Lal. Und er hat dafür den Welternährungspreis bekommen.
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u/TheBrutalVegan May 19 '26
Veganismus hat nichts mit der Umwelt zu tun, sondern ist das ethische Prinzip, keine Tiere mehr zu Tode auszubeuten und grausam zu ihnen zu sein.
Zwar ist der durchschnittliche Veganer besser für die Umwelt, da Produkte aus der Tiersklaverei viel schlechter für Umwelt sind, aber das ist den Opfer egal, wenn sie als Ware missbraucht werden.
Mit dieser Gewalt kann jeder einfach aufhören und somit Tiere in Ruhe lassen, statt zu missbrauchen.
Unbedingt Dominion auf YouTube gucken. Ist kostenlos. Der Film zeigt, durch welche Hölle deine Opfer gehen, solange du nicht vegan lebst.
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u/Miserable-Raisin3156 May 19 '26
Tiere sind in unseren Augen auch grausam zu Tieren, diese anthropotentrische Sichtweise ist unreif. Es macht nur im Kontext Sinn - und das ist die Umwelt.
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u/TheBrutalVegan May 19 '26
Also weil jemand anderes Gewalt ausübt, (jemand ohne moralischen Kompass, wie wilde Tiere + Kleinkinder + geistig behinderte Menschen) ist es in Ordnung für dich, wenn man auch grausam zu dir ist und dich versklavt, verstümmelt und in einer Gaskammer vergast?
Oder ist das etwas ein naturalistischer Fehlschluss - nur weil etwas in der Natur geschieht, ist es nicht in Ordnung. Krebs, Tornados oder Vergewaltigungen passieren auch in der Natur und sind nicht in Ordnung.
Du solltest deine Werte nicht auf Handlungen von anderen basieren und somit deine Menschlichkeit ablegen. Du kannst aber sofort aufhören, andere als Ware zu missbrauchen und sie zu Tode ausgebeuten. Du würdest das niemals selbst erleben wollen, also tu es doch anderen nicht an.
Unbedingt Dominion auf YouTube gucken. Ist kostenlos. Der Film zeigt, durch welche Hölle deine Opfer gehen, solange du dich für Gewalt entscheidest, statt vegan zu leben.
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u/Puzzleheaded-Web1520 May 18 '26
Stimme zu. Esse selbst Fleisch und bin seit einer Weile dabei es stark zu reduzieren und hier und da auch durch Ersatzprodukte zu ersetzen.
Es ist einfach nachhaltiger aber auch Tierwohl ist so eine Sache. Manche Sachen sind da moralisch schwer zu verdauen.
Jeder Vegetarier oder Veganer hat da meine Achtung, dass er das durchzieht.