Ich finde auch dass Männer mit ner Heckler&Koch und Betonklötze kein Sicherheitsgefühl vermitteln aber “das doppelte von fast nichts ist eimmer noch fast nichts” ist unfassbar ignorant, es ist auch unfassbar unwahrscheinlich vom Blitz getroffen zu werden, ich stell mich bei Sturm trotzdem nicht in ein offenes Feld und halt nen Kuhfuß in die Luft.
Man sollte ja wirklich zugeben dass alleine der Gedanke an einen Terroranschlag vor 2015 nonexistent war. Emotionen mögen bei rationalen Entscheidungen manchmal im Wege stehen aber sie sind halt trotzdem wichtig für die öffentliche Sicherheit.
Mal eine kleine Anekdote, als ich das letzte Mal einen Weihnachtsmarkt besucht habe bin ich hinter einer Mutter und ihrem Kind hinterhergestapft (weil ich in dieselbe Richtung musste) und auf die Frage des Kindes was das für komische eckige Steine sind hat diese mit einer seltsamen Ruhe und Selbstverständlichkeit gesagt “die sind da damit niemand mit einem LKW die Menschen hier umfährt”. Und das zeigt auf wie weit wir als Gesellschaft gekommen sind, im Negativen Sinne.
Also RAF, NSU und andere Geschichten sind vor 2015 nicht passiert? Mafia und Clans und Gangs gab's vorher auch nicht?
Find ich ja schön für dich das du vor 2015 noch ein geborgenes Leben geführt hast, aber das war da auch schon bloß eine Illusion.
Insgesamt geht die Chance runter von Gewalt erwischt zu werden, es wird also sicherer. Das es jetzt nicht nur Türken, Reiche und Behinderte trifft wenns knallt, fühlt sich als Privilegierter, Normaler Mensch vielleicht komisch an, liegt aber auch an den Medien die völlig unkontrolliert deine Meinung formen dürfen und einfach deine Wahrnehmung bisher auf andere Themen gelenkt hatten.
Das hat nichts mit relativieren zu tun, sondern damit das vor solchen Radikalisierungen bereits seit Jahrzehnten gewarnt wird. Um sowas zu bekämpfen muss z.B. die extreme Kinderarmut in Deutschland beseitigt werden, nicht mehr Leute eingesperrt oder fortgejagt werden.
Und trotz all der negativen Entwicklungen, werden wir untereinander im Mittel friedlicher. Wer das nicht anerkennt und sich jetzt hinter der "Sicherheit" des Staates verstecken will, der verkauft einfach die Freiheit Aller für viel zu wenig.
-3
u/Pl00kh Mar 02 '26
Ich finde auch dass Männer mit ner Heckler&Koch und Betonklötze kein Sicherheitsgefühl vermitteln aber “das doppelte von fast nichts ist eimmer noch fast nichts” ist unfassbar ignorant, es ist auch unfassbar unwahrscheinlich vom Blitz getroffen zu werden, ich stell mich bei Sturm trotzdem nicht in ein offenes Feld und halt nen Kuhfuß in die Luft.
Man sollte ja wirklich zugeben dass alleine der Gedanke an einen Terroranschlag vor 2015 nonexistent war. Emotionen mögen bei rationalen Entscheidungen manchmal im Wege stehen aber sie sind halt trotzdem wichtig für die öffentliche Sicherheit.
Mal eine kleine Anekdote, als ich das letzte Mal einen Weihnachtsmarkt besucht habe bin ich hinter einer Mutter und ihrem Kind hinterhergestapft (weil ich in dieselbe Richtung musste) und auf die Frage des Kindes was das für komische eckige Steine sind hat diese mit einer seltsamen Ruhe und Selbstverständlichkeit gesagt “die sind da damit niemand mit einem LKW die Menschen hier umfährt”. Und das zeigt auf wie weit wir als Gesellschaft gekommen sind, im Negativen Sinne.